Statuten

Statuten des Vereins der Freunde und Förderer des Akademischen Gymnasiums Wien I., Beethovenplatz 1
(Stand 9.4.1996)

 I. Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
a) Der Verein führt den Namen Verein der Freunde und Förderer des Akademischen Gymnasiums Wien I., Beethovenplatz 1.
b) Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich

II. Zweck
a) Der Zweck des Vereins liegt in der Pflege von Kontakten zwischen ehemaligen Schülern und Lehrern der Anstalt untereinander sowie zu Freunden und Förderern.
b) Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Durchführung und Förderung von Veranstaltungen gesellschaftlicher, kultureller, sportlicher und schulischer Art.
c) Ein Vereinszweck ist auch die Aufbringung von Mitteln zur Beschaffung von Lernbehelfen und sonstigen Sachspenden für die Zwecke des Akademischen Gymnasiums Wien I.

III. Mittel zur Erreichung des Vereinszieles
1) Der Vereinszweck soll durch die in den Punkten 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
2) Als ideelle Mittel dienen: Vorträge, Versammlungen und Veranstaltungen.
3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
b) Erträgnisse aus Veranstaltungen, Vorträgen und sonstigen Aktivitäten.
c) Spenden, Stiftungen und Sammlungen zugunsten des Vereins.

IV. Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus folgenden Mitgliedern:
a) Ordentliche Mitglieder: Jede Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, vom Vorstand aufgenommen wurde und den Mitgliedsbeitrag geleistet hat, ist ordentliches Mitglied. Dieses ist zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.
b) Ehrenmitglieder: Um die Ziele des Vereins verdiente Personen können auf Antrag des Vorstandes von der Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden; diese sind von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreit. Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder (Stifter) genießen die vollen Vereinsrechte – mit der Ausnahme des passiven Wahlrechtes im Falle des Nichtvorliegens der Volljährigkeit –, insbesondere das aktive und passive Wahlrecht. Sie sind verpflichtet, den Zweck und die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern.
c) Außerordentliche Mitglieder: Außerordentliche Mitglieder sind Personen, die vom Vorstand auf bestimmte Zeit (maximal ein Jahr) aufgenommen wurden. Diese sind berechtigt, an Vereinsaktivitäten teilzunehmen, habe jedoch keine darüber hinausgehende Rechte (v.a. kein aktives und passives Wahlrecht) und Pflichten (auch nicht die Zahlung des Mitgliedsbeitrages).

V. Erwerb der Mitgliedschaft
1) Mitglieder des Vereins können physische und juristische Personen werden.
2) Die Aufnahme in den Verein erfolgt auf mündlichen oder schriftlichen Antrag (ein Zahlungsbeleg über den Mitgliedsbeitrag gilt als solcher) an den Vorstand.
3) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt über Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.
5) Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die (vorläufige) Aufnahme von Mitgliedern durch die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.

VI. Beendigung der Mitgliedschaft
1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluss.
2) Der Austritt kann zum Letzten eines jeden Monats erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich per Brief angezeigt werden, welcher zumindest 14 Tage vor dem Monatsletzten zur Post gegeben wurde. Zum Beweise für die Rechtzeitigkeit dient ein Durchschlag des Austrittsschreiben. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.
3) Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als ein Monat mit der Zahlung auch nur eines Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen diesen Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den zu VI Punkt 4) genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

VII. Vereinsorgane
Organe des Vereins sind die Generalversammlung (IX. und X.), der Vorstand (XI. bis XII.), die Rechnungsprüfer (XIV.) und das Schiedsgericht (XVI).

VIII. Generalversammlung
1) Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von sechs Monaten nach Beginn des Kalenderjahres.
2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlich begründeten Antrag von 20 ordentlichen Vereinsmitgliedern oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen eines Monats stattzufinden.
3) Sowohl zu der ordentlichen wie auch zu der außerordentlichen Generalversammlung sind die Mitglieder entweder mindestens 14 Tage vor dem Termin schriftlich einzuladen oder durch Aushang in der Schule (die Aushangsfrist beträgt mindestens 30 Tage) zu verständigen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die schriftliche Einberufung erfolgt durch den Obmann (Präsidenten) oder in seiner Vertretung durch seinen Stellvertreter.
4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder (Stifter). Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten, welcher sich spätestens bei Beginn der Generalversammlung mittels schriftlicher Vollmacht auszuweisen hat. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Vollmacht ist zulässig; ein Mitglied darf jedoch mittels Vollmachten nicht mehr als drei Stimmen auf sich vereinen.
7) Die Generalversammlung ist bei der Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die sodann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.
8) Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.
9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann (Präsident), in dessen Verhinderung sein Stellvertreter; wenn auch dieser verhindert ist, so führt ein anwesendes Vorstandsmitglied den Vorsitz.

IX. Aufgabenkreis der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind nachstehende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
b) Beschlussfassung über den Voranschlag.
c) Bestellung und Enthebung von Mitgliedern des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.
d) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für Mitglieder.
e) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.
f) Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft.
g) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.
h) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

X. Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann (Präsidenten), seinem Stellvertreter, dem Schriftführer, dem Kassier sowie eines Beirates. Er kann gegebenenfalls beratende Mitglieder ohne Stimmrecht kooptieren.
2) Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.
3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt drei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.
4) Der Vorstand wird vom Obmann (Präsidenten), in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen.
5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und zumindest drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Stellvertreters.
7) den Vorsitz führt der Obmann (Präsident), bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.
8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt.
9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben, wobei die Begründung im Protokoll festgehalten werden muss.
10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich oder mündlich ihren Rücktritt erklären; die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

XI. Aufgabenkreis des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
a) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
b) Vorbereitung der Generalversammlung.
c) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung.
d) Verwaltung des Vereinsvermögens.
e) Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Mitgliedern.
f) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

XII. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
1) Der Obmann (Präsident) ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand und vollzieht die Beschlüsse dieser Vereinsorgane.
2) Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch die Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgane, eine eventuelle Generalversammlung oder Vorstandssitzung ist binnen 14 Tagen einzuberufen, wobei der Termin dafür innerhalb der statutengemäßen Fristen festgelegt werden muss.
3) Der Schriftführer hat den Obmann (Präsidenten) bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.
4) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Finanzgebarung des Vereines verantwortlich.
5) Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Obmann (Präsidenten) und vom Schriftführer, sofern sie jedoch finanzielle Angelegenheiten betreffen, von Obmann (Präsidenten) und vom Kassier gemeinsam zu fertigen.

XIII. Rechnungsprüfer
1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen von XI 3, 8, 9 und 10 sinngemäß.

XIV. Schiedsgericht
1) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.
2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen; es wird derartig gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese namhaft gemachten Schiedsrichter wählen mit Stimmenmehrheit aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Kommt über die Wahl des Vorsitzenden keine Einigung zustande, entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.

XV. Auflösung des Vereines
1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2) Die Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, jedenfalls muss es sich hierbei um eine Organisation, welche gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne des § 34 BAO verfolgt, handeln.